Löwig (Karl Jakob), Chemiker, geb. 17. März 1803 in Kreuznach, war zuerst Pharmaceut, studierte in Heidelberg und Berlin Naturwissenschaften, besonders Chemie, habilitierte sich 1830 in Heidelberg, ging 1833 als Professor der Chemie nach Zürich und wurde 1853 an Bunsens Stelle nach Breslau berufen. Außer andern Arbeiten trug er zur Kenntnis der organischen Metallradikale bei er beschrieb das Antimonäthyl, Zinnäthyl u. a. Von seinen litterarischen Werken sind zu erwähnen: Das Brom und seine chem. Verhältnisser (Heidelb. 1829), „Lehrbuch der Chemiev (Heidelb. 1832), Chem. Untersuchungen des Mineralwassers zu Seewen v Gür. 1834), Die Mineralquellen von Baden im Aargaup (Zür. 1837), Untersuchung der Schwefelsauelle zu Schinznachs (Aarau 1844), (Chemie der 2. Aufl., Braunschw. 1847), Repertorium für organische Chemiep (3 Jahrg., Zür. 1841—43), Theoretische Betrachtungen über die sauren und basischen Eigenschaften der nicht metallischen Körpero (Zür. 1834), «über Bildung und Zusammensetzung der organischen Verbindungen (Zür. 1843), (Grundriß der organischen Chemiev (Braunschw. 1852).