FeedMagnesiumchlorid
NaturlehreBrockhaus 1882

Magnesiumchlorid MgClz kommt vor im Meerwasser, in Solquellen, in vielen Mineralien der Staßfurter Mulde, im Carnallit, im Kainit, Tachhydrit, Boracit. Im wasserfreien Zustande ist es schwer zu erhalten, da seine Lösungen bei hoher Konzentration sich zersetzen unter Abgabe von Chlorwasserstoff und Ausscheidung von Magnesia. Aus wässerigen Lösungen krystallisiert MgCl 6HO in farblosen, zerfließlichen, nadelförmig gebildeten Prismen, die in sehr wenig Wasser, auch in Alkohol leicht löslich sind. Mit andern Salzen bildet das Magnesiumchlorid Doppelsalze, z. B. Kalium-Magnesiumchlorid NgCl KCI6H- O oder Carnallit, Cal-Tachhydrit, Magnesiumchlorid mit Kalium-Magne4) Magnesium und Brom. sium sehr ähnlich, findet sich im Meerwasser, in Solquellen und in den Salzen des Staßfurter Beckens. 5) Magnesium und Schwefelsäure.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 341Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 8

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Naturlehre 6