FeedManganit
NaturlehreBrockhaus 1882

Manganit ist das mit Göthit isomorphe Manganhydroryd Mn O. (OE)z, das als rhombische, lang⸗ oder kurzprismatische, stark vertikal gestreifte Krystalle, auch in Zwillingen nach dem Grundbrachydoma, zu Ilfeld am Harz, zu Shrenstock und Ilmenau am Thüringerwalde vorkommt. Die dunkel stahlgrauen bis fast eisenschwarzen Krystalle sind meist zu stängeligen Drusen vereinigt. Die Härte ist 3,5 bis 4; das spezifische Gewicht 4,3. Vor dem Lötrohr ist er unschmelzbar, das Wasser entweicht erst bei 200 C., konzentrierte Salzsäure löst das Erz unter Entwickelung von Chlor. Manganlegierungen, s. Manganbronze und Manga neisen. „Manganoxyd, Manganoxydul, Mangansäure, Mangansäurefalze (Manganate), Mangansuperoxyd, Manganige Säure, s unter Mangan (⸗Verbindungen J).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 408Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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