Mauerassel (Oniscus murarius) wird eine etwa 12 mm lange Landassel (s. unter Asseln) genannt, die von grauer und gelblicher Farbe in der Zeichnung vielfach variiert. Man findet sie gesellschaftlich häufig an feuchten Orten unter Steinen, morschem Holze, gelegentlich auch in Kellern und Wohnräumen. Sie ernährt sich von faulenden Vegetabilien, aber auch von frischen Pflanzen, Obst, Blumen, Wurzeln u. s. w. und kann namentlich der Ziergärtnerei recht lästig werden. Man fängt sie am besten mittels sog. Köder, ausgelegtem fauligen Obst, Kartoffel- oder Kürbisschnitten, auch unter eigens als Schlupfwinkel aufgestellten Blumentöpfen, hohlliegenden Ziegeln u. s. w. (Abbildung auf Tafel: Krustentiere, Fig. 13.) Manerbohrer, s. unter Kriegsmaschinen.