Mongäo, Stadt in der portug. Provinz Minho, Distrikt Vianna, am Minho liegend, mit 1500 E., warmen Quellen und dem Palast Brejoeira. Moncey (Bon Adrien Jeannot), Herzog von Conegliano, Pair und Marschall von Frankreich, geb. 31. Juli 1754 zu Moncey bei Besancon, erhielt 1793 den Befehl über das Bataillon der Cantabrischen Jäger bei der Armee der Ostpyrenäen, wurde 1794 Brigadegeneral und einige Monate nachher Divisionsgeneral. Nach einer Reihe siegreicher Gefechte erhielt er 17. Aug. 1795 in den Pyrenäen den Oberbefehl. Er schlug die Spanier bei Lecumberri und Villa nova, unterwarf ganz Biscaya und schloß den Waffenstillstand von San-Sebastian, welchem der Friede von Basel folgte. Sept. 1796 erhielt er das Kommando der 11., und 1799 vom Ersten Konsul, den er 18. Brumaire unterstützte, das der 15. Militärdivision (Lyon). Im Feldzuge von 1800 führte er ein Korps in Bonapartes Armee und zeichnete sich bei Marengo und Roveredo aus. Nach dem Frieden zu Lunéville übernahm er 1801 das Kommando in den Depart. Oglio und Adda und wurde 4. Dez. 1801 zum Inspektor der Gendarmerie ernannt. Er erhielt 1804 den Marschallstab und 1805 den Titel eines Herzogs von Conegliano. Im J. 1808 befehligte er ein Beobachtungskorps an der Westküste, welches er über die Bidassoa führte. Er nahm Pamplona, zog mit Murat in Madrid ein, rückte egen Valencia und deckte den Rückzug des Königs Joseph. Später griff er mit zwei Korps Saragossa an. Weil er der Politik des Kaisers entgegentrat, übertrug ihm derselbe in den Feldzügen von 1812 und 1813 nur die Inspektion über die Reservetruppen. Erst 8. Jan. 1814 wurde er zum Majorgeneral und zweiten Befehlshaber der pariser Nationalgarde ernannt. Als solcher benahm er sich fest und tapfer 30. März in der Schlacht vor Paris. Nach der Abdankung des Kaisers wendete er sich den Bourbons zu, die ihm die Pairswürde verliehen. Weil er dieselbe während der Hundert Tage behalten, sich auch weigerte, an der Verurteilung Neys teilzunehmen, verlor er seine Würden und Ämter mit der zweiten Restauration und wurde 1815 mehrere Monate auf Schloß Ham gefangen gehalten. Doch 1817 gab ihm der König die Pairswürde zurück und ernannte ihn 1820 zum Kommandanten der 9. Militärdivision. Im span. Feldzuge von 1823 befehligte er das 4. Armeekorps in Catalonien gegen Mina. Im J. 1833 wurde er Gouverneur des Invalidenhauses und starb 20. April 1842. Vgl. Ambert, «Notice historique sur le maréchal M.v (Par. 1842). Mönch (vom grch. uνααασe, einsam lebend), in der röm.⸗ und griech.⸗kath. Kirche eine männliche Person, welche, zurückgezogen von der Welt, in Gemeinschaft mit andern nach gewissen Regeln (Mönchsregeln) ascetischen übungen obliegt und den Mönchsgelübden (der Armut, Keuschheit und des unbedingten Gehorsams gegen die Vorgesetzten) gemäß lebt. (S. Anachoreten, Klöster und Orden lgeistlichel.) Möuch oder Mönchsgrasmücke, s. unter Grasmücke. Möuch heißen zwei Gipfel der Berner Alpen (s. Alpen 17). Der eigentliche M. oder Weiß-Mönch erhebt sich als breite, steile Firnkuppe östlich vom Lauterbrunnenthale zwischen der Jungfrau und dem 2 auf der Grenze der schweiz. Kantone Bern und Wallis zu 4105 meüber dem Meere. Der Gipfel, welcher eine der ausgedehntesten Fernsichten der Berner Alpen bietet, bildet ein Firnplateau von 5—8 m Breite und etwa 25 m Länge. Die Besteigung des M., die zum ersten mal 1875 von Porges aus Wien ausgeführt wurde, wird gewöhnlich vom Obern Mönchjoch (3636 m) am Südabfall des Bergs gemacht. Der Schwarze Mönch, eine finstere, von zablreichen Rasenbändern durchsetzte Felspyramide, erhebt sich 5 Km westlich vom Weiß-M., der Jungfrau vorgelagert, zwischen dem Lauterbrunnen- und dem Trümletenthal zu 2654 m. Während der Weiß-M. aus Gneis besteht, gehört der Schwarze M. dem Kalk an. Vgl. Studer, «über Eis und Schneer (Bd. 1, Bern 1869). Moöönch oder Drücker, der Schneidstempel der Lochmaschine. Mönchgut oder Mönkgut, s. unter Rügen. Monchique (Caldas de), s. unter Caldas. Moönchsaffen, zwei Affenarten der Neuen Welt: Cebus Monachus, etwa 40 em lang ohne den 30 em messenden Greifschwanz, von schmutziggelber Grundfarbe mit dunklern Haarspitzen, von Brasilien, und Pithecia Monachus, etwas größer wie der fe vorige, mit verhältnismäßig längerm gewöhnlichem Schwanz, mit dichten, oben grauschwarzen, unter-H1 halb ins Rötliche ziehendem Pelze, von Peru und dem obern Lauf des Amazonenstroms.