Mont-Genevre (lat. Mons Janus), Bergpaß zwischen den Grajischen und den Cottischen Alpen, auf der Grenze zwischen Italien (Provinz Turin) und Frankreich (Depart. Hautes-Alpes) gelegen, verbindet die Thäler der Dora-Riparig und der Durance. Als der leichteste aller großen Alpenübergänge seit den ältesten Zeiten, wahrscheinlich schon von Hannibal benutzt, wurde der Paß 1802—7 fahrbar gemacht.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 847Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei