FeedSchieferpapier
AllerleiBrockhaus 1882

Schieferpapier, künstliche Schiefertafeln, die aus dünner, glatter Pappe oder festem Schreibpapier durch beiderseitigen dreifachen Anstrich lerst schwarze Olfarbe, die nach dem Trocknen mit Bimstein geschliffen wird, dann Kienruß, in Leinölfirnis abgerieben und nach dem Trocknen gleichfalls geschliffen, endlich die nämliche Olfarbe, mit Terpentinöl verdünnt und mit Kienruß und Bimssteinpulver versetzt) hergestellt werden. Vor den eigentlichen Schiefertafeln hat das S. den Vorzug dunklerer Färbung, wodurch die Striche des Schieferstifts deutlicher sichtbar werden, sowie den der Biegsamkeit und größerer Leichtigkeit. Die Schrift läßt sich auf demselben ebenso gut wie auf dem

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 335Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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