Schleimfieber (kebris mucosa) nannte man früher fieberhafte Krankheiten, in welchen die Kranken viel Schleim absonderten, oder von denen man glaubte, daß ihnen eine sog. Verschleimung, eine Anhäufung von Schleim, zu Grunde läge. Dahin gehörten z. B. die Brustkatarrhe (Tuberkulose), der Darmkatarrh, Typhus, gewisse Formen des Magenkatarrhs. Die neuere Medizin hat den Ausdruck Tafel: Fische I, Fig. 2) heißt ein merkwürdiger Fisch aus der Gattung der Rundmäuler (s. d.) mit wurmartigem, flossenlosem Körper von 25 bis 30cm Länge, von matt blaugrauer Farbe, mit enger Mundspalte, nur einer Kiemenöffnung unten an jeder Seite des Bauchs und rudimentären unter der Haut liegenden Augen. Er lebt in großen Tiefen an den nordeuropäischen Küsten und ernährt sich von animalischer Kost, besonders parasitisch von größern Fischen, denen er durch After, Maul oder Kiemenspalten in das Innere kriecht und dieses vollkommen ausfrißt. Zahlreiche Drüsen der Haut sondern einen klebrigen Schleim ab, der in einer dicken Lage das Tier einhüllt.