FeedSchneidewin (Friedr. Wilh.)
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Schneidewin (Friedr. Wilh.), Philolog, geb. 6. Juni 1810 zu Helmstedt, besuchte daselbst das Gymnasium, dann die Universität Göttingen, wurde 1833 Lehrer am Gymnasium zu Braunschweig und habilitierte sich 1836 an der Universität Göttingen, wo er 1837 außerord. und 1842 ord. Professor wurde. Er starb 10. Jan. 1856 in Göttingen. Von seinen Werken sind zu nennen: Delectus poésis Graecorumo (3 Bde., Gött. 1838—39), Conjectanea critica (Gött. 1839), Beiträge zur Kritik der Poétae lyrici graecio (Gött. 1844), die Ausgaben von Martials Epigrammatah (2 Bde., Grimma 1842) und von Sophokles' Tragödien in der Weidmannschen Sammlung (Berl. 1851-53). Auch gab er seit 1846 die Zeitschrift Philologuso heraus.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 445Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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