Schwerin (Akex. Franziska, Gräfin von) 18. März 1836, ist gegenwärtig das Haupt dieser Linie. Der Großoheim Graf Maximilians, Graf Wilhelm Friedrich Karl von S., geb. 11.Dez. 1739, wurde als Adjutant des Königs in der Schlacht bei Zorndorf von den Russen gefangen und nach Petersburg geführt, wo er später bei der Thronbesteigung Peters III. über den Frieden unterhandelte. Er führte 1795 als Generallieutenant die preuß. Truppen gegen Polen, wurde aber überall geschlagen, sodaß er sich kriegsgerichtlich um Verlust seines Regiments und einjähriger Getangenichaft verurteilt sah. Als Friedrich Wilhelm III. zur Regierung gelangte, suchte er vergeblich um Revision des Prozesses nach und starb 17. Aug. 1802 zu Hamburg. 4) Die heutige Linie zu Wendisch-Wilmersdorf (eine ältere, von Preußen 1762 gegrafte, war bereits 1789 wieder erloschen) wurde durch Henning Bernd, einen Nachkommen von Henning, dem zweiten Sohne des obenerwähnten Ahnherrn Hans, gestiftet. Des Henning Bernd Sohn, Friedrich Bogislaw von S., geb. 30. Aug. 1674, gest. 1. Okt. 1747, war preuß. Geh. Staatsminister, dessen Enkel, der nachmalige preuß. Generalmajor Friedrich August Karl Leopold von S., geb. 11. Dez. 1750, gest. 16. Sept. 1836, unter dem 6. Jan. 1787 den preuß. Grafenstand erlangte. Das Haupt dieser Linie ist jetzt Friedrich Graf von S. (geb. 16. Mai 1856), Erbherr von Wendisch-Wilmersdorf im Kreise Teltow, Regierungsbezirk Potsdam. Einem jüngern Zweige dieser Linie steht das Fideikommiß Bohrau in Schlesien zu. Von den in Schweden ansässigen Linien des Hauses wurden die zu Husby 1766 und die zu Stegeberg 1776 in den Grafenstand erhoben.