Seibertz (Engelbert), Maler, geb. 21. April 1813 zu Brilon in Westfalen, besuchte die Akademien zu Düsseldorf und München und nahm seit 1852 seinen beständigen Wohnsitz in München. Seine Hauptwerke sind die Zeichnungen für die Cottasche Ausgabe von Goethes Fausty und die großen Wandmalereien im Maximilianeum (Versammlung von Diplomaten und die Gründung des Maximiliansordens); außerdem sind seine Fresken in den Arkaden des neuen Friedhofs in München hervorzuheben.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 14, S. 664Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei