Sprachen mit Abwandlung gehören der ural-altaische, der malaio-polynesische, der dravidische, der Btasin, Küw die zahlreichen Sprachen Amerikas u. s. w. Die bis jetzt von der S. erreichten Resultate sind bereits so bedeutend, daß sie die frühern Vorstellungen über die Verhältnisse der Völker zueinander, über ihre Urgeschichte, ursprünglichen Kulturzustand u. s. w. fast gänzlich beseitigt hat. Die Sprachforschung hat es bestätigt, daß das Leben des Menschengeschlechts auf der Erde viel älter ist, als man früher annahm, da zur Bildung der Sprachen viele Jahrtausende nötig gewesen sind; sie führt zurück in eine Zeit, die vor aller geschichtlichen Überlieferung liegt, und hat in der Sprache doch ein vollkommen sicheres Denkmal der ursprünglichen Anschauungsweise und des ursprünglichen Gedankenkreises eines Volks. Nur aus der Sprache ist es auch möglich, von dem Kulturzustande und Bildungsgrade eines Volks in seiner ältesten Zeit eine Vorstellung zu gewinnen. So kann man z. B. aus den in den indogerman. Sprachen vorhandenen Bezeichnungen von Kulturgegenständen mit vollkommener Sicherheit schließen, daß die Indogermanen bereits in ihrer ursprünglichen Heimat, vor der Spaltung in Einzelvölker, ein seßhaftes, kein nomadisierendes Volk waren, daß sie einen verhältnismäßig entwickelten Ackerbau hatten und Viehzucht trieben, und kann die allgemeinen Züge ihrer Religion, ihres Gottesdienstes und Mythus auffinden; selbst die Anfänge der Poesie und einer bestimmten Form derselben lassen sich für diese Periode vermuten. Eine vorzügliche populäre Darstellung der S. enthält Whitney, „Die S.v (deutsch von J. Jolly, Münch. 1874), eine kürzere dessen KLeben und Wachstum der Spracher (deutsch von Leskien, Lpz. 1876). Eine streng wissenschaftliche Darstellung des Stoffs bietet Friedr. Müller, Grundriß der S.v. (3 Bde. in 6 Abteil., Wien 1875—86). Eine „Zeitschrift für allgemeine S.y wird von Techmer Eeg 1884fg.) herausgegeben. pratzen nennt man in der Metallurgie eine Erscheinung, welche beim Abtreiben des Silbers im Moment des Erstarrens eintritt und darauf beruht, daß das geschmolzene Silber Sauerstoff aufnimmt und diesen beim Festwerden wieder abgibt. Durch das entweichende Gas werden dabei die im Innern der Masse noch vorhandenen flüssigen Anteile des Metalls aus der schon festen Umhüllung gerissen und diese setzen sich als zu Gruppen vereinte Kügelchen an die Oberfläche fest.