Strozzi (Bernardo), Maler, genannt il Capuceino und il Prete Genovese, 1581 in Genua Sie ging nach Venedig, wo er als Maler und Kriegsbaumeister in die Dienste des Staats trat. Er ahmte die naturalistische Richtung des Caravaggio nach und lieferte Werke, die bei flüchtiger „Zeichnung und meist sehr stark realistischem Ausdruck doch durch ein kräftiges Kolorit wirken. In Genua sind viele Werke von ihm in Ol und Fresko erhalten; auch hat er Vorzüge als Bildnismaler. Auch in andern Städten Italiens und manchen Museen des Auslandes findet man Bilder von ihm. S. starb in Venedig 1644.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 312Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei