Tenorhorn, tubaartiges Messinginstrument, mit dem Umfang vom großen As bis zum zweigestrichenen , hauptsächlich bei Militärmusik gebräuchlich. Teuos, nach neugriech. Aussprache Tinos, eine der Cykladischen Inseln im Griechischen Archipel, zunächst südöstlich von der Insel Andros, zählt auf 204 qkm (1879 12565 (etwa drei Fünftel röm.⸗kath.) E. und bildet eine eigene Eparchie des Nomos der Cykladen. Von einer gegen Nord—⸗ westen gestreckten, teils aus Granit, teils aus Glimmerschiefer und Marmor bestehenden Bergkette gebildet, die nur an der Südost⸗ und Ostseite Raum für einige Thalebenen läßt, ist sie nicht sehr fruchtbar, aber quellenreich und durch den Fleiß der Bewohner besser und höher hinauf bebaut als die meisten griech. Inseln, sodaß sie einen blühenden Anblick gewährt. Die Hauptausfuhrartikel sind Wein und Marmor, weißer sowohl als grüner mit schwarzen Flecken (Verde antico), in dessen Bearbeitung die Tinioten besonders geschickt sind. Doch kann auch trotz gewerblicher Thätigkeit die Insel die starke Bevölkerung nicht ernähren; daher Dieunt Tenier als brauchbare Handwerker und ienstboten über alle größern Städte Griechenlands und der Türkei verbreitet sind. An der Südküste liegt, an der Stelle der antiken Stadt Tenos, die einen berühmten Tempel des Poseidon in einem heiligen Haine, eine der ältesten Freistätten Griechenlands, hatte, die jetzige Haupt⸗ und Hafenstadt Hagios-Nikolaos, auch Tino genannt, eng gebaut, aber mit guten Häusern und 2083 E. Die nördlich dabei gelegene Kirche der Panagia Cvangelistria, welche 1824 erbaut wurde, bewahrt ein wunderthätiges Marienbild und führt alljährlich Tausende von Pilgern aus Griechenland und Kleinasien nach T. Etwa 6 km von Tino liegt auf einer Bergspitze der jetzt verödete mittelalterliche Hauptort Eroburgo oder Kastro, in dessen Burg der venet. Proveditore bis zur türk. Eroberung 1718 residierte.