Trapp, eine aus dem Skandinavischen stammende, in der ältern geolog. Litteratur sehr häufig wiederkehrende Bezeichnung für dunkle Eruptivgesteine, deren Lagerungsweise eine deckenartige ist, wobei gewöhnlich zahlreiche solcher Decken übereinander ausgebreitet sind. Da vielfach je eine obere über der untern mit senkrechtem Absturz zurücktritt, so gewährt das ganze Deckensystem, namentlich vom Meere aus betrachtet, den Anblick einer gewaltigen Treppe. Diese Lagerungsform ist aber vielen, sonst untereinander sehr verschieden beschaffenen Felsarten eigen, wie dem Basalt, Diabas, Melaphyr, welche früher sämtlich als T. galten; daher lommt es, daß in der neuern Gesteinskunde dieser alte Name, der sich nur auf das Auftreten gründet, keine Verwendung mehr findet.