Traß oder Duckstein nennt man gewisse vulkanische Tuffbildungen, größtenteils aus zerriebenem Bimssteinmaterial bestehend, welche sich wegen ihrer Zusammensetzung zur Bereitung von Wassermörtel (Cementkalk) eignen. Die berühmtesten Traßbrüche sind die des Brohlthals am Rhein in der Gegend des Laachersees; auch in der Eifel und im Riesgau kommt nutzbarer T. vor. Die festern Varietäten desselben werden auch wohl zu feuerfesten Steinen verwendet, in der Eifel unter der Benennung «Backofenstein v.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 809Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei