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GeschichteBrockhaus 1882

Urach, ein Zweig der schwäb. Grafen von Achalm, nahm früh den Titel Grafen von U. an, von denen Egino IV. (gest. 1230) Agnes, Herzogin und Erbin von Zähringen, ehelichte und durch sie Stammvater der Grafen von Freiburg und derenigen von Fürstenberg (s. d.) wurde. Das Gechlecht, welches das Reichserbjägermeisteramt beaß, war namentlich im Alp⸗ und Breisgau angeessen. Die Burttemberg, 50u kam durch Kauf und ausch an Württemberg; von da trat der Name in nähere Beziehungen zu dessen Fürstenhause. Erst führte ihn die bekannte Gräfin (seit 1707) von Grävenitz; später (1821 und 1825) wurde derselbe den Töchtern des Herzogs Heinrich von Württemberg und der Caroline Alexei (seit 1807 Freiin von Rottenburg) verliehen, während er seit 1867, verbunden mit dem Fürsten⸗ (und in der Erstgeburt mit dem Herzogs-JTitel von Wilhelm (geb. 1810, gest. 1869), ehemaligem Grafen von Württemberg, einem Sohne des Herzogs Wilhelm von Württemberg (gest. 1830) und seiner Gattin Wilhelmine, surted von Tunderfeld, getragen wurde. Ihm uccedierte als Herzog von U. sein am 3. März 1864 geborener ältester Sohn Wilhelm.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 58Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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