Valera (Don Juan V.y Alcala-Galiano), span. Dichter, geb. 18. Okt. 1824 in Cabra (Provinz Cördova), studierte Philosophie in Mälaga und Rechtswissenschaften in Granada, war einige Zeit als Journalist thätig und schlug dann die diplomatische Carrière ein. Als Attache der span. Gesandtschaft lebte er in Neapel und Lissabon, als Sekretär in Rio-de-Janeiro und Dresden (1854), als Gesandter in Lissabon (1881) und Paris. V. ist Mitglied der span. Akademie. Seine hervorragendsten Werke sind eine Sammlung lyrischer Gedichte Poesiasv (1858), Estudios criticos sobre literatura, politica y costumbres de nuestros-dias (1864; 2. Aufl. 1884) und HDisertaciones y Inicios literariosb (1882), ein Band dramatischer Versuche, Tentativas dramaticaso (1878; 3. Aufl. 1880), einige kleinere Novellen von großer Anmut (gesammelt als Cuentos y dialogose, Sevilla 1882); vor allem aber sind zu nennen seine Romane Pepita Jimenezo (1874; 8. Aufl. 1884), Las Ilusiones del doctor Faustinos (1876; 3. Aufl. 1883), EI (1878; 2. Aufl. 1882).