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NaturlehreBrockhaus 1882

Vaselin, in reinem Zustand eine fettähnliche, farb⸗ und geruchlose Substanz, die in Nordamerika bei der Rektifikation des Erdöls gewonnen, in Deutschland aus Bergteer, in Osterreich aus Ozokerit dargestellt wird; im Handel eine weiße oder gelblichweiße Masse, meist von der Konsistenz des Schweineschmalzes. Wegen seiner großen Luftbeständigkeit und der Eigenschaft, unter keinen Umständen ranzig zu werden, zu krystallisieren oder einzutrocknen, benutzt man das V. zu Salben, Pomaden, bei Verbrennungen, Kontusionen, Frostbeulen, wundgelaufenen Füßen, zur Herstellung seiner Parfumerien, als Lederschmiere, zum Schmieren feiner Maschinenteile (vgl. Schmiermittel) als Schutzmittel gegen Rost. Unter dem Namen Vaselinöl kommt ein farb- und geruchloses, feines Schmier- und Haaröl vor. BVasomotorische Nerven, Nerven, durch deren Einfluß die Blutgefäße sich verengern und erweitern; Vasoneurssen, Erkrankungen dieser Nerven.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 126Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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