FeedVeilchensteine
ErdkundeBrockhaus 1882

Veilchensteine nennt man auf mit Geröll⸗ und Geschiebmassen bedeckten Kuppen höherer Gebirge, z. B. in Thüringen, auf dem Harz, dem Riesenebirge vorkommende Steine, die infolge eines Überzugs von sog. Veilchenmoos im feuchten Zustande einen veilchenartigen Geruch von sich geben. welches zur Algengruppe der Confervaceen gehört, besteht aus gegliederten, knorpeligen, verzweigten Fäden und überzieht die Steine in Form eines zarten, krustenartigen, in der Jugend rotbraunen, später gelbgrünen Anflugs. (S. Chroolepus.)

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 138Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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