Wagner (Gottlob Heinr. Adolf), Schriftsteller, eb. zu Leipzig 1774, studierte daselbst Theologie, hilologie und Philosophie. Im J. 1798 ging er nach Jena, kehrte aber nach Fichtes Entlassung nach Leipzig zurück. W. schrieb „Zwei Epochen der modernen Poesies (Opz. 1806) und «Theater und Publikump (Lpz. 1826). Auch lieferte er die Lebensbeschreibungen mehrerer Reformatoren (6 Bde., Lpz. 1800 — 4). Von seinen poetischen übertragungen verdient die von Byrons »Manfredy (Lpz. 1819) Auszeichnung. Er starb 1. Aug. 1835 in dem Hause des Grafen Hohenthal zu Großstädteln bei Leipzig. Seine Gattin veröffentlichte unter dem Namen Adolphine Lotosblätter. Drei Novellen» (Lpz. 1835), Ideal und Wirklichkeite (Lpz. 1838), Märchen und Erzählungen für jugendliche Leserinnen Epz. 1844) und als Fortsetzung Neue Märchen und Erzählungen u. s. w.» (Lpz. 1846).