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ErdkundeBrockhaus 1882

Weida, Stadt im Großherzogtum Sachsen-Weimar, an der Mündung der Auma in die Weida, an der Linie Gera-Probstzella der Preußischen Staatsbahnen und Werdau-⸗Mehltheuer der Sächsischen Staatsbahnen, ist Sitz eines Amtsgerichts, hat eine Web⸗ und eine Baugewerkschule und zählt (1885) 5450 E., welche Tuchfabriken, Dampffärbereien, mechan. Woll⸗, Baumwoll⸗ und Teppichwebereien, Drahtwaren-⸗, Filzschuh-⸗, Tuchschuhfabriken, Kunst⸗ und Handelsgärtnereien, Porzellanmalereien und Gerbereien unterhalten. Auf einem Berge bei der Stadt liegt das wohlerhaltene Schloß Osterburg aus dem 10. Jahrh.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 507Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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