FeedWeiße (Christian Ernst)
GeschichteBrockhaus 1882

Weiße (Christian Ernst), Sohn des 9. K0y; deutscher Rechtslehrer, geb. zu Leipzig 19. Nov. 1766, wurde 1796 außerord. rofessor der Rechte, 1800 Oberhofgerichtsassessor und 1805 ord. Professor des Lehnrechts zu Leipzig; 1813 erhielt er die Professur des Kriminalrechts. Er starb 6. Sept. 1832. Von seinen staatsrechtlichen und histor. Schriften sind hervorzuheben: Lehrbuch des sächs. Staatsrechtss (2 Bde., Lpz. 1824 — 27), (Geschichte der kursächs. Staateno (4 Bde., Lpz. 1802—6), welcher sich die Neueste Geschichte des Königreichs Sachsen nach dem Prager Friedeno (3 Bde., pz. 1808—12) anschloß. Das Museum für sächs. Geschichte, Litteratur und Staatskunder (3 Bde., Lpz. 1794 —96), fortgesetzt als Reues Museum u. s. w. v (4 Bde., Freiberg 1800 -4), machte er als Herausgeber desselben zu einem schätzbaren Repertorium.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 525Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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