Wetterbergh (Karl Anton), hervorragender schwed. Novellist, geb. 6. Juni 1804 zu Jönköping, widmete sich zu Lund zuerst jurist., dann mediz. Studien und trat 1837 als Militärarzt in den Staatsdienst, aus dem er 1874 emeritiert als Oberfeldarzt im zweiten Militärkommando schied. Er schrieb unter dem Pseudonym Onkel Adam und fand bald allgemeine Anerkennung. Von seinen zahlreichen Novellen sind zu nennen: &Genremälningar⸗ (Stockh. 1842), «De fyra signaturerna (Lund 1815), Paralleltero (Göteborg 1846), Penningar och arbeten (Norrköping 1847), «Tännforseno (Stockh. 1848),KTräskedeno (Stockh. 1850) u. s. w. Sie erschienen gesammelt in Samlade Skriftero (10 Bde., Orebro 1869—74). In den J. 1862—71 gab W. eine Kinderzeitung Linnéav heraus; 1860 erschien von ihm (anonym) ein Cyklus lyrischer Geoko, die sich durch zarte Empfindung kennzeichnen. Wetterbüsche,‚ soviel wie Hexenbesen.