Widmannstättensche Figuren, die eigentümlichen, geradlinigen Figuren, welche beim Atzen polierter Schnittflächen des Meteoreisens mit verdünnter Salpetersäure, Salzsäure und andern ätzenden Flüssigkeiten entstehen. Sie wurden zuerst 1808 von Alois von Widmannstätten in Wien beobachtet und nach ihm benannt.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 605Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei