FeedWiegmann (Rudolf)
Bildende KunstBrockhaus 1882

Wiegmann (Rudolf), Baumeister, Maler und Kunstschriftsteller, geb. 4. Apr. 1804 in Adensen bei Hannover, war Schüler des Rolersin Sarmfadt Wedekind in Hannover, dann Mollers in Darmstadt und besuchte 182832 Italien. Hierauf ließ er sich in Düsseldorf nieder und wurde dann Professor an der Akademie daselbst. Er starb 17. April 1865 in Düsseldorf. Unter seinen Bauten sind zu nennen die Restauration der Salvatorkirche in Duisburg und eine Kapelle bei Lohausen. Er schrieb: allber die Konstruktion von Kettenbrücken»(Düsseld. 1839), «lber den Ursprung des Spitzbogenstilso (Düsseld. 1842), Grundzüge der Lehre von der Perspektivey (2. Aufl., Düsseld. 1877), 4Geschichte der Kunstakademie zu Düsseldorfe» (Düsseld. 1856). Seine Gattin, Marie, geborene Hancke, Malerin, geb. 7. Nov. 1826 in Silberberg in Schlesien, bildete sich bei Stilke und Karl Sohn in Düsseldorf. Unter ihren Gemälden sind hervorzuheben: die Elfen (1847), Damajanti (1850), zwei Großmütter (1852) und viele Bitdnisse.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 611Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 1

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Bildende Kunst 6