Ystad, Stapelstadt an der Südküste des schwed. Malmö-Län, an den Privatbahnen 4 und Malmö-Y., ist unregelmäßig gebaut, hat einen neuen und einen kleinen alten Hafen, einen schönen Marktplatz, zwei Kirchen, ein Rathaus und Kasernen und zahlt (1885) 7572 E. Die Stadt unterhält Fabriken in Tabak, Cichorien, Zucker, Leder und Wagen, Dampfmühle, Gießerei; treibt Fischerei, Handel (besonders mit Getreide) und Schiffahrt. Durch regelmäßige Dampfschiffahrt steht sie in Verbindung mit Stockholm, Göteborg, Kopenhagen, Bornholm, Lübeck und Hamburg. Y. wird zuerst um 1240 erwähnt, hatte ehemals ein festes Schloß, ward 1368 von König Albrecht von Schweden gegen die Dänen erobert, 1569 von den Schweden gebrandschatzt und 1676 und 1678 von den Dänen eingenommen. ttererde, s. unter Yttrium.