FeedZacharjasiewicz (Joh.)
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Zacharjasiewicz (Joh.), poln. Schriftsteller, geb. 1825 in Radymin in Galizien, wurde schon 1840 wegen Verdachts politischer Umtriebe auf den Spielberg gebracht und fand hier Gelegenheit die deutsche Litteratur kennen zu lernen. Dann besuchte er die lemberger Universität und redigierte 1848 einige Zeitschriften. Nach abermaliger dreijähriger Gefangenschaft an er die Be er mehrere Tendenzromane, in denen er die Bestrebungen der Neuzeit mit kräftiger Charakteristik schildert. Hervorzuheben ind: Na kresacho (An den Grenzenv, 3 de.), er das Ringen des Slawentums mit dem Germanentum darstellt; ferner Swiety Jurv (Der heilige George, beide in der „Biblioteka pisarzy (Warsch. 1870), Lakryte kartys (Die verdeckten Kartenv, 3 Tle., Lemb. 1875), Noc krölewskap —. 3 königliche Nachtv, Lemb. 1872), eine Ecrhung aus den letzten Jahren der Regierung Stanislaw Augusts.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 824Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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