FeedZittern
HeilkundeBrockhaus 1882

Zittern (tremor) nennt man eine unwillkürliche Lewen und in sehr kurzer Zeit sich oft wiederholend ewegung des ganzen Körpers oder einzelner Teilt desselben, wetche sets ein Zeichen abnormer Ner. ven-oder Muskelthätigkeit in den betroffenen Teilen ist. Das Z. tritt selbständig auf infolge Aufregung Schwäche, großer körperlicher und geistiger An. strengungen, ist aber auch Vorläufer, Begleiter und Folgeerscheinung vieler Krankheiten. Dasselbe ist oft von prognostischer Wichtigkeit, ohne eine solche in diagnostischer Hinsicht zu besitzen. Am häufigsten findet es sich bei Säufern und Greisen. Die Behandlung besteht, wenn möglich, in der Vermeidung und Beseitigung der vorliegenden Grundursachen; die meiste Empfehlung verdienen die tonischen Heilmittel (Chinin, Eisen), sowie Gebirgsaufenthalt, der Gebrauch von warmen Bädern und die Anwendung des galvanischen Stroms. über die sog. Zitter-oder Schüttellähmung . unter Lähmung. Ailerrochen Baumart, s. unter Pappel. itterrochen, Zitterwels, s. u. Zitterfische.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 932Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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