Zoosporen oder Schwärmsporen, auch kurz Schwärmer nennt man in der Botanik mehrere Formen von Fortpflanzungszellen bei den Algen und Pilzen, die eine mehr oder weniger lebhafte Eigenbewegung besitzen. Diese Bewegung wird bei den meisten Z. durch Schwingungen fadenartiger Protoplasmafortsätze, sog. Cilien, bewirkt und dauert in der Regel nur kurze Zeit, worauf die Schwärmer — Ruhe kommen und sich gewöhnlich mit einer Membran umkleiden. Während des Herumschwärmens sind die Z. nackte oder Primordialzellen. (S.Zelle.) In manchen Fällen ist die Bewegung der Z. eine langsam kriechende und wird nicht durch Cilien, sondern durch amoboide Veränderungen der Zellform bedingt, man nennt derartige Z., die bei der Gruppe der Myxomyceten (s. d.) vorkommen, Myxamöben. Die Z. sind sämtlich ungeschlechtliche Fortpflanzungsorgane; die geschlechtlichen Vermehrungszellen, die ähnliche en. 55.P. zeigen, werden Gameten (ogl. Algen, Bd. I, S. 4014) und Spermatozoiden (s. d.) genannt. obotherapie (grch.), Tierheilkunde (s. d.). botomie, s. unter Zoologie. ope, Fisch, s. unter Brachsen.