Alaunerz, u., frz. mine, f. d'alun, engl. alum-ore, aluminous ore. Der Alaun wird, so weit er nicht als Kalialaun natürlich vorkommt, Wren aus folgenden Gesteinen gewonnen: ches alle Bestandtheile des Alauns, nur in anderen Verhältnissen, enthält, in Tolfa im Kirchenstaat sowie im vulkanischen Gebirge Ungarns vorkommt. frz. terre, k. d'alun, findet sich in der Tertiärformation von Braunkohle begleitet, so in Freienwalde a. d. O., zu Schwemsal bei Düben, zu Muskau in der Lausitz, in Braunschweig, am Rhein etc. 3. Alaunschiefer, m., frz. ampélite, f. alumineuse, aluminifère, engl. alum-slate, ist ein Thonschiefer, der von Schwefelkies durchdrungen und von Kohle stark gefärbt ist. Durch, Oxydation des Schwefelkieses wird die Alaunbildung im Alaunschiefer eingeleitet. Man läßt zu diesem Zweck denselben in Haufen 1—2 Jahre liegen, wobei sich oft die eintretende Erhitzung bis zur Entzündung steigert; doch muß dies verhütet werden, damit nicht eine Zersetzung der bereits gebildeten schwefelsauren Salze stattfindet, wodurch unbrauchbare überröstete Alaunschiefererze, frz. cendres passées, entstehen. Hat sich eine genügende Menge schwefels. Wt i gebildet, so folgt das Auslaugen der Masse „s. d. Art. Alaundarstellung. W.