folt, bis die Farbe hinreichend in den Stein gedrungen ist; s. auch Beize G. S. 333. b) Granit färbt man purpurroth mit Goldauflösung; grün durch Grünspan, in Ammoniak aufgelöst; gelb durchchromsaures Kali. Außerdem lassen sich auch noch andere Steinarten auf diese Weise fürben, u. zwar um so leichter, je poröser der Stein ist. o) Sand. stein fürbt man gelb od braun mit schwächerem od. stärkerem Eisenvitriol, andere Färbungen kann man erzielen durch gerbstoffhaltige Auflösungen, z. B. Galläpfelauflösungen, hek Heidelberg TCOFC Absud von Eichenrinde etc., nachdem man den Stein zuvor mit Leimwasser getränkt hat; s. auch Beize F. S. 333. F. Fürben und Plattiren der Ziegelsteine. a) Schwarz: man nimmt ½/ rothe Thonerde (dem Volumen nach), ½ Eisenocher. 5) Gelb: ,¾ weiße Thonerde u. % Uranoxyd. e) Dunkelbraun: , rothe Thonerde u. ½ feingepulverten Eisenocher. d) Roth: % weiße Thonerde und ½ Caput mortuum. e) Grün: ½ dergleichen und /3grünes Chromoxyd. Die Mischungen werden aufeiner Glasurmühle sehr fein mit Wasser abgemahlen und das überschüssige Wasser entfernt, bis sich eine steife Masse bildet; die Kopfflächen der Formen für Gliedersteine werden 3 m. stark damit plattirt, danach gemeiner Thon gut eingerieben, die Form dann zufammengesetzt und wie gewöhnlich mit Thon ausgedrückt.