Schwefelkies, Martstein, m., franz. phrite, f., engl. Pyrites. 1. Zweifach-Schwefeleisen, gemeiner Eisenkies, frz. pyrite jaune, pyrite de fer, fer sulfuré, engl. iron-Ppyrites, kommt am häufigsten hexaedrisch krystallisirt vor. Er ist härter als Felsspat, weicher als Quarz, findet sich baum⸗ und nierenförmig, kugelig, zellig, blätterig, als Geschiebe, eingesprengt, als Versteinerungsmasse verschiedener Schnecken etc.; hat grobkörnigen, ins Muschelichte gehenden Bruch, Metallglanz, gelbe Farbe, spez. Gew. 5, giebt im Kolben freien Schwefel und etwas schweflige Säure, erscheint manchmal zu Brauneisenstein umgewandelt. — 2. Strahlkies, Sperrkies, Markasit, verthek Heidelberg DFC kies; s. Leberkies. Vergl. auch d. Art. Hochofen II. und Hornblendeschiefer.