Kalbeck (Max), deutscher Dichter, Publizist und Musikkritiker, geb. 4. Jan. 1850 zu Breslau, studierte daselbst und ging 1872 nach München, wo er der Dichtergesellschaft der Krokodiles angehörte und eine Zeit lang Hofmeister beim Grafen Moy war. Dann studierte er noch ein Jahr in Berlin, Dresden und Wien Kunstgeschichte, wurde Archivar an dem Museum der bildenden Künste in Breslau und folgte 1879 einem Ruf nach Wien an die «Wiener Allgemeine Zeitungv, welche er 1883 mit der Presse vertauschte, deren Musikreferent er seitdem il. Er veröffentlichte unter anderm: «Aus Natur und Lebeno, Gedichte Bresl. 1871; 2. Aufl. 1872), „Neue Dichtungen (Bresl. 1872), Nächter, lyrische Dichtungen (Hirschb. 18 18; 2. Aufl., Berl. 1880). Außerdem erschienen: Reue Beiträge zur Biographie und Charakteristik des „Dichters Günthero (Lpz. 1879) und kritische Streitschriften über Richard Wagner. Als Dichter cher ihm Schmiegsamkeit der Form und musikalischer Wohltlang zuerkannt, plastische Gestaltungskraft bisweilen vermißt. beim Rind vorkommende Krankheit, meist mit lichem Ausgang. Als Ursachen werden angefu rt: schroffer Wechsel in Haltung und Fütterung mittelbar vor oder gleich nach dem Kühe, besonders aber wenn bisher auf der ndn befindliche hochtragende Kühe in den oft zu Lllen-Stall genommen werden, um da kalben zu 5 iübermäßige Fütterung der tragenden Kühe, Rchaft; ders in den letzten Monaten der ene potdeld und gänzlich mangelnde Bewegung derselben. ermißt, sind unter C aufzusuchen. 2* Das K. kommt bei Kühen manchmal schon vor dem Geburtsakt zum Vorschein, doch nicht früher als bis Milch im Euter derselben ist und nicht nach dem 10. bis 12. Tage nach der Geburt; meist 12—15 Stun-1 den bis 3 Tage nach dem Gebären. Die Krankheit f tritt immer plötzlich, unter starkem Fieber ein. Die Milchsekretion der Kühe ist unterdrückt, die Futter-Hr aufnahme wird versagt, meist haben die Patienten auch keinen Durst. Die Verdauung scheint ganz daniederzuliegen; Hartleibigkeit oder volle Verstopfung ist vorhanden; wird Kot mühsam abgesetzt, d so ist derselbe schwarz und trocken. Plötzlich brechen die Tiere zusammen und bleiben nun meist liegen bis zum Tod. Die arzneiliche Behandlung geschieht am besten durch Brechweinstein. Käiberkropf, Pflanzenart, s. unter Chaerophyllum.