Karl, 7½ von Mainz, der zweite Sohn des Königs Pipin von Aquitanien, also ein Enkel Ludwigs des Frommen, wurde nebst seinem Bruder Pipin nach dem Tode des Vaters 838 durch seinen Oheim, Karl den Kahlen, verdrängt, blieb dann bei seinem Oheim, dem Kaiser Lothar I., und versuchte 849 zu seinem in Aquitanien gegen Karl den Kahlen kämpfenden Bruder Pipin zu ziehen. Er wurde aber unterwegs Elnnans genommen und 851 von Karl dem Kahlen in das Kloster Korvey geschickt, wo er blieb, bis er 856 von seinem Oheim, Ludwig dem Deutschen, nach Hrabans nißt, sind unter C aufzusuchen. Tode zum Erzbischof von Mainz ernannt wurde. Als solcher starb er 863.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 134Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei