Kehdingen (von Kaje, frz. quaie, d. h. Deich oder Damm), ein Landstrich am linken Ufer der untern Elbe, 30 km lang und 3 —8 km breit, schließt sich nach NW. an das sogen. Alte Land, westlich von Hamburg, und reicht von der Schwinge bis zur Mündung der Oste. Hier findet sich der fetteste Marschboden der gesamten Elbmarschen; landeinwärts ist das Kehdinger Moor. K. bildet das Amt Freiburg im Marschkreis Stade der preuß. Provinz Hannover.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 212Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei