Keil (Christian Aug. Karl), Philolog, geb. 17. Mai 1812 in Weißenfels, gebildet seit 1824 in Schulpforta, studierte seit 1829 in Leipzig und Berlin, wurde 1837 Adjunkt und 1843 Professor in Schulpforta und starb daselbst 15. Dez. 1865. K. war vorzugsweise auf dem Gebiete der griech. Inschriften thätig und hat sich durch Herausgabe Und Bearbeitung vieler Inschriften in einer größern Anzahl kleinerer Schriften verdient gemacht. Dazu 1840), Analecta epigraphica et onomatologica (Lpz. 1842), KSylloge inscriptionum Boeoticarumo (Lpz. 1847), (Zwei griech. Inschriften aus Sparta und Gytheione (Lpz. 1849), «Epigraphische Exlurser (Lpz. 1858).
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 218Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei