Keil (Karl Friedr.) luth. Theolog, geb. 1807, studierte in Dorpat und Berlin, wurde 1833 Privatdocent, 1838 außerord., 1839 ord. Professor der Theologie in Dorpat und lebt seit seiner Emeritierung (1858) in Leipzig. Von seinen Schriften sind außer den Kommentaren zu mehrern Büchern des Alten und Neuen Testaments zu nennen: Lehrbuch der histor.⸗krit. Einleitung in die Schriften des Alten Testaments » (3. Aufl., Lpz. 1873), KHandbuch der biblischen Archäologies (2 Bde., Lpz. 1858-60).
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 218Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei