Keilbein (Os sphenoidéum), derjenige Knochen des Schädels, welcher mit dem Hinterhauptsbein den Boden der Hirnschale bildet und mit sämtlichen Schädelknochen in fester Verbindung steht (s. unter Schädel); auch die Knochen der Fußwurzel, die am Fußrücken zwischen dem Kahnbein und den drei ersten Mittelfußknochen liegen und als erstes, zweites und drittes K. unterschieden werden. (S. unter Fuß.)
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 218Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei