Kien-long oder Khianlong, der vierte Kaiser von China aus der jetzt daselbst herrschenden Dynastie Tait-sing, geb. 1711, war der älteste von den unechten Söhnen des Kaisers Noung-tsching. Da dieser keine eheliche männliche Nachkommenschaft hatte, folgte ihm K. 1735. Er war einer der bedeutendsten Fürsten Chinas, regierte 1736 — 96 und legte dann die Regierung freiwillig nieder und starb 1799 in Zurückgezogenheit. (S. China, Bd. IV, S. 2865.) [Holzöl.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 265Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei