Felsitkugeln sind sphäroidische Massen von Felsitsubstanz, welche mitunter über Im im Durchmesser erreichen und namentlich in der halbglasigen Masse der Pechsteine, z. B. Sachsens, eingebettet vorkommen, bisweilen im Innern sternförmig zerborsten; die größern derselben gelten wohl mit Recht als von der eruptiven Pechsteinmasse einge-Iente und bearbeitete Bruchstücke von Porphyr, die leinern Kügelchen scheinen aber auch wohl als ursprüngliche Zusammenhallungen von felsitischer Entglasungsmaterie aufgefaßt werden zu dürfen, als Analoga der Sphärolithe, mit denen sie vielfach in ihrer Struktur übereinkommen.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 668Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei