Kirchenstreich, ein militärisches Signal in Osterreich, das die zum Kirchgang bestimmten Truppenabteilungen zum Zusammentreten beruft, das aber auch bei langen Marschkolonnen, die sich stark auseinander gezogen haben, an der Queue gegeben wird, um die vordern Abteilungen und namentlich die Tĩte zu veranlassen, durch Kurztreten das Aufschließen der Kolonne zu erleichtern.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 301Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei