FeedKöster (Hans)
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Köster (Hans), dramatischer Dichter, geb. 16. Aug. 1818 zu Kritzow bei Wismar, studierte in Berlin, Bonn und München Philosophie und lebte dann längere Zeit in Italien und Frankreich, später auf seinem Rittergute Bagenz in der Mark und in Berlin. Er schrieb: Luther“ (Tragödie, Bresl. 1847), (Der Große Kurfürsty buerilel. Berl. 1851), «Ulrich von Hutteno (Trauerspiel, Berl. 1865), Liebe im Maio (Lustspiel, Berl. 1866), Polo und Francescav (Trauerspiel, Bresl. 1874) u. s. w. Seine Gattin Luise, geborene Schlegel, Opernsängerin, geb. 22. Febr. 1823 zu Lübeck, trat 1838 in Leipzig zum Theater, wurde 1840 in Schwerin engagiert und nach ihrer Vermählung 1844 —45 am breslauer Stadttheater, gehörte seit 1847 dem berliner Hoftheater an und zog sich 1862 von der Bühne zurück.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 554Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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