Kräsnohorskä (Clista, d. i. Elisabeth), namhafte czech. Schriftstellerin, geb. 18. Nov. 1847 in Prag. Sie heißt eigentlich Elisabeth Pech. Nach dem frühen Tode ihres Vaters genoß sie nur Elementarunterricht, fand aber später eine vortreffliche Ausbildung in dem geselligen Kreise von Künstlern, die mit ihren Brüdern im Hause der Mutter verkehrten. Ihre ersten Arbeiten waren Gedichte: «Aus des Lebens Maiy (4 mäje Eitio, 1870), (Vom Böhmerwaldo (e Sumavyy, 1873), später Zum slaw. Südeno (K slovanskému jihus, 1880), epische Liedercyklen über die Befreiungskämpfe der Bulgaren und Serben, das epische Gedicht „Die Schwalben v (Vlastovikkyo, 1883) und eine übersetzung von Mickiewicz Pan Taddäuso (1882). Auch schrieb sie die Dramen Der Sänger der Freiheito, Die Frau Harantso (letzteres gemeinsam mit F. Dvorskh), „Der Geisteserber, mehrere Operntexte, humoristische Erzählungen und Jugendschriften. Seit 1874 redigiert sie dieRonatsschrift enské Listyv («Frauenzeitungo). Auch hat sie sich in der litterarischen Kritik