Krauseneck (Wilh. Joh. von), preuß. General der Infanterie, geb. 13. Okt. 1775 in Bayreuth, Sohn eines Prozeßrats, trat 1791 als Kadett bei der dortigen Artillerie ein und kam 1792 bei der Abtretung des Landes in preuß. Dienste. Während des Rheinfeldzugs wurde er als Ingenieurgeograph und mit topogr. Arbeiten beschäftigt. Als Major war K. 1809 Mitglied der Kommission, welche unter Scharnhorsts Vorsitz ein Reglement für alle drei Waffen ausarbeitete, 1812 Kommandant von Graudenz, trat jedoch 1813 in den Generalstab Blüchers ein, war dann Brigadier beim Tauentzienschen und 1814 beim Kleistschen Korps und kam später in den Blücherschen Generalstab. Nach dem Frieden wurde er Kommandant von Mainz‚, 1821 Kommandeur der 6. Division, 1825 Generallieutenant, 1829 Chef des Generalstabes der Armee und 1838 General der Hiet er 18 Als letzte und höchste Hulzeichnung erhielt er 1840 den Schwarzen Adlerorden und damit den erblichen Adel. Im April 1848 nahm er den Abschied. Er starb 2. Nov. 1850. Bgl. Felgermann, „General Wilhelm von K.v (Berl. 1851). ů Krausflitter, s. unter Flitter.