Krausräder, Rändelscheiben oder auch Schlagrädchen (frz. molette, engl. milling⸗ „wheel) nennt der Metalldreher zum Eindrücken omannigfacher Verzierungen angewendete kleine „Räder aus gehärtetem Stahl, welche auf ihrem nUmfang die entsprechenden Erhöhungen und Verrtiefungen zeigen, in eine eiserne Gabel (Rändel⸗ .gabel) gefaßt sind und, gleich einem Drehstahl auf „Ddie Auflage gestützt, gegen das umlaufende Arbeits⸗ „stück gepreßt werden, wobei sie sich von selbst um ihre Achse drehen und so die gewünschten Eindrücke hervorbringen. 19. März 1836 zu Rheineck im Kanton St. Gallen, studierte in Heidelberg, Halle und Zürich, wurde 1859 Pfarrer in Stettfurt im Thurgau, 1870 außerord., 1871 ord. Professor in Marburg; 1873 Professor der Dogmatik und praktischen Theologie zu Straßburg. Er schrieb: «„Die Bedeutung des Glaubens für die Schriftauslegung» (Frauenfeld 1862), «Theologischer Kommentar zu 1 Kor. 155 5(Frauenfeld 1864), «Die Lehre von der Offenbarungo (Gotha 1868), «Predigten für alle Sonn-Jund Festtages (Straßb. 1874), Das prot. Dogma von der unsichtbaren Kirches (Gotha 1876), Lehrbuch der Homiletiko (Gotha 1883).