Lee (Samuel), engl. Orientalist, geb. 14. Mai 1783 zu Longnor in der Grafschaft Salop, studierte in Cambridge, wurde 1819 selbst Professor der arab. Sprache; später erhielt er die einträgliche Stelle eines Kanonikers zu Bristol und 1833 die königl. Professur der hebr. Sprache zu Cambridge. Er starb 16. Dez. 1852 zu Barlay in Herts. Er schrieb 4(Grammar of the Hebrew languagen (2. Aufl., Lond. 1831), eine übersetzung des Buchs Hiob (3Bde., Lond. 1837) mit Kommentar, ein Hebrew, Chaldaic and English Lexicon (Lond. 1840), übersetzte für den Oriental translation fund die Reisen des Ibn-Batuta (Lond. 1833) aus dem Arabischen, und gab von des Eusebius &Theophaniao die syr. übersetzung heraus (Lond. 1843).
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 892Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei