Malaria (ital., „üble Luft“) heisst die schädliche Einwirkung auf Menschen, Tiere u. Pflanzen, welche in sumpfigen, lagunenartigen Landstrichen stattfindet u. Wechselfieber, gelbes Fieber und Blässe des Aus. sehens erzeugt. Besonders wird durch Entvölkerung und Unkultur die Verbreitung und Intensität der Malaria befördert, während sorgfältigere Kultur des Bodens, Regelung der Flussbetten, Austrocknung der Sümpfe, vorzüglich deren Abschliessung vom Meere, Lichtung der Wälder ete. ihre Wirkungen beschränken, schwächen oder sie ganz aufheben.
Afrika Hand-Lexikon. Ein Nachschlagebuch für JedermannVon Paul Heichen, Leipzig: Gressner & Schramm 1885 · Bd. 2, S. 863Scan: Staats- und Universitätsbibliothek Bremen · gemeinfrei