Chiavari-Käse, von arglosen Gemüthern bisweilen als „Charivari-Käse“ angekündigt, ein Vetter und Landsmann des Broccio aus dem Genuesischen und Mittelitalien, von wo im Durchschnitt jährlich 100 000 kg namentlich über Chiavari (an der Eisenbahn zwischen Genua und Pisa) zum Export kommen. Er wird wie der Broccio frisch mit oder ohne Salz gegessen.
Appetit-Lexikon. Ein alphabetisches Hand- und Nachschlagebuch über alle Speisen und GetränkeHrsg. von Robert Habs und Leopold Rosner, 2. Aufl., Wien: Gerold 1894 · Bd. 1, S. 107Scan: Wienbibliothek im Rathaus · gemeinfrei