Rose, Rosa, Rose, ist eine vortreffliche Blume, von guten Geruch und Krafft, davon viel zu schreiben wäre, wenn ich mein Absehen nicht auf den Küchen-Gebrauch gerichtet hätte, welcher vornehmlich darinnen bestehet, daß der Koch aus denen Rosenblättern einen Creme macht, das gebrannte Rosen-Wasser aber an etliche Essen, bisweilen auch an die Mandel-Torten thut.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1660–1661Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0